bad trip

Dieser Blog möchte über schwerwiegende Entzugssyndrome nach Einnahme von Antidepressiva aufklären. 
Entgegen gängiger Aussagen der psychiatrischen Fachwelt sind moderne Antidepressiva keine harmlosen Helfer, die sich ohne Weiteres An- und Absetzen lassen. Es gibt immer mehr wissenschaftliche Hinweise darauf,  dass insbesondere nach Langzeitgebrauch und bei zu raschem Absetzen extreme iatrogene Zustandsbilder generiert werden, denen mit den gängigen psychiatrischen Mitteln nicht beizukommen ist, die ein kaum vorstellbares Leid erzeugen welches zu erheblichen Einschränkungen der psychosozialen Funktionsfähigkeit führen kann. 

Es handelt sich um ein vielgestaltiges,  substanzinduziertes Zustandsbild, das  systematisch  missverstanden, falsch deklariert und auch durch Wiedereindosierung der Substanz oder Hinzunahme weiterer Psychopharmaka in vielen Fällen nicht gelindert werden kann. Ein Leiden, das traumatisieren und in den Suizid führen kann. 

Aufgrund eines Mangels an Informiertheit seitens der ärztlichen Betreuung und der konsequenten Fehlkategorisierung von Entzugssymptomatik als Rückfall sind Betroffene gezwungen, außerhalb des Systems nach Erklärungen und Hilfe zu suchen und es zeigt sich im Internet ein stetig wachsender Erfahrungsaustausch.  

In der verursachenden Institution werden die Betroffenen trotz steigender wissenschaftlicher Evidenz bislang kaum ernst genommen, ihre Beschwerden werden als Rückfall oder Neuerkrankung fehlgedeutet, sie geraten in Medikamentenkarusselle und verlieren das Vertrauen in ihre Gesundheit.   

Die Gewinne der Hersteller bleiben gesichert und das Gesicht der psychiatrischen Zunft bleibt gewahrt. Im Dunkelfeld wächst derweil stetig das Ausmaß einer immensen iatrogenen Schädigung an einem substanziellen Anteil von Menschen heran. 

2018 - Aus dem Leben gefallen

2019 - Das Grauen

2020 - Wellen und Fenster

2021 - 1/2 Schritt vor, 5 zurück


2022 - Mentales Desaster


2023 - Neubeginn


Informationen


the only way out is through

Es gibt leider nur einen einzigen Weg heraus und der führt mitten hindurch.

Auch wenn es sein kann, dass Du zu den Menschen gehörst, die ohne größere Schwierigkeiten ihr Medikament absetzen können, oder wenn Dir das bei einer früheren Einnahme schon problemlos gelungen ist, solltest Du es nicht darauf ankommen lassen, vor allem nicht, wenn Du das Medikament schon über einen langen Zeitraum einnimmst. Bitte informiere Dich darüber, welche risikominimierenden Möglichkeiten des Absetzens bestehen. Ein aktueller Konsens definiert als risikoarmes Vorgehen die Reduktion um 5-10% der jeweiligen Dosis alle 4-8 Wochen. Aber für einige Menschen ist selbst das noch viel zu schnell.